Nichts fürchten Nazis mehr als das freie Wort, die kritische Diskussion und das selbstständige Denken. Davon sind die Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Katja Dörner (Grüne) und Paul Schäfer (Linke) überzeugt.
"Stärker als bisher müssen die hinter Rechtsextremismus stehenden Einstellungen und Haltungen in unserer Gesellschaft thematisiert werden, weil sie die fundamentalen Grundlagen des Zusammenlebens in Frage stellen. Und noch mehr Menschen müssen ermutigt werden, offensiv für Freiheit und Toleranz einzutreten und damit den braunen Sumpf auszutrocknen," sind sich die drei Abgeordneten einig. Dazu bietet der vom Bundesjustizministerium ausgelobte Schülerwettbewerb "gerechte sache" eine gute Gelegenheit.
In diesem Wettbewerb werden die besten Ideen, Konzepte und Aktionen gegen Rechtsextremismus ausgezeichnet. Die Jugendlichen sollen sich mit den Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und auch mit den Werten Freiheit und Toleranz auseinandersetzen.
Mitmachen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren - einzeln oder als Gruppe. Als Wettbewerbsbeitrag kann zum Beispiel ein Video oder eine Webseite gestaltet, eine Fotoreportage, eine künstlerisch-kreative Arbeit erstellt oder ein interessanter Text geschrieben werden.
Es gibt attraktive Preise wie Klassenreisen nach Brüssel, München oder Berlin oder für Einzelpreisträger ein Ipad zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 30. April. Weitere Informationen sind unter www.gerechte-sache.de abrufbar.